Beim Tabellenführer zeigte unser FCG in den ersten 50 Spielminuten eine sehr gute Partie und hätte es verdient gehabt, mit einem oder gar zwei Toren zu führen. Jedoch war es der Gastgeber, der nach zwei Kontern mit 2:0 in Führung ging. Bei beiden Treffern war der Verdacht auf Abseits jeweils groß. Mit der Führung im Rücken spielte die SGM Deißlingen/Lauffen die Partie kontrolliert zu Ende. Mit dem Schlusspfiff konnte die SGM noch auf 3:0 erhöhen.
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Der Spielverlauf:
1. Halbzeit:
In den Anfangsminuten hatte die heimische SGM mehr Ballbesitz und folglich ein optisches Übergewicht. Zwingende Torchancen konnte sich der Tabellenerste jedoch nicht erspielen. Jeweils war jemand der FCG-Defensive zur Stelle und konnte die Aktion, noch bevor sie brandgefährlich wurde, bereinigen.
Unser FCG war zunächst auf eine sichere Defensive bedacht und agierte im eigenen Ballbesitz, auch dem hohen Pressing der Heimelf geschuldet, mit schnellen tiefen Pässen nach vorne. Auch hier kam man gelegentlich ins letzte Drittel, doch musste man noch auf die erste gute Chance warten. Ab der 20-25 Minute kam unser FCG immer besser ins Spiel, eroberte viele Bälle im Mittelfeld und hatte dann auch die besseren Torgelegenheiten.
Die erste brandgefährliche Chance hatte Marko Blazevic nach einem schnellen Angriff über rechts. Eine flache Flanke von Louis Rütschle fand im 16er den frei stehenden Marko. Dieser wollte das Leder kontrollieren und noch an dem herbeieilenden Abwehrspieler vorbei legen. Leider verzettelte er sich und die erste sehr gute Chance war dahin (24′). Etwas später hatte er eine fast identische Chance, nach einem Querpass von Flo Buck. Erneut schloss Marko leider nicht direkt ab und ein Abwehrspieler spitzelte ihm das Leder noch von seinen flinken Füßen (36′).
Bis zum Pausenpfiff war es unser FCG, der nun etwas besser im Spiel war. Der Gastgeber kam mit etwas mehr Ballbesitz oft ins letzte Drittel, doch etwas Nennenswertes kam nicht raus. Die beste SGM-Chance pfiff der Schiedsrichter zurück, da er fälschlicherweise auf Abseits entschied (40′).
2. Halbzeit:
Im zweiten Durchgang hatte unser FCG die erste sehr gute Gelegenheit, die letztlich leider nur am Pfosten endete. Einem Beinahe-Ballverlust wandelte Mario Pflumm mit einem langen Schritt in einen perfekten Schnittstellenpass in die Tiefe um. Der Pass fand auf dem linken Flügel Ben Rager, der dann in Richtung SGM-Kasten dribbelte. Sein Abschluss aus halblinker Position konnte der Keeper mit einer guten Parade ablenken, ehe Marko Blazevic das Leder aus extrem spitzem Winkel leider nur an den Außenpfosten schießen konnte (48′).
Nur fünf Minuten nach dem Alutreffer hatte der Gastgeber Grund zu jubeln. Nach einem Konter kam die SGM erst mit dem Nachschuss zum Führungstreffer. Hatte unser FCG in Halbzeit eins noch Abseitsglück, war hier das Glück dann deutlich beim Gastgeber. Beim Zuspiel vor dem ersten Torschuss roch es schon nach Abseits. Noch deutlicher nach Abseits roch es dann, als der spätere Torschütze im 16er wieder an den Ball kam und vollendete. Doch sämtliche Proteste ließen den Schiedsrichter kalt – so stand es leider 1:0 für die SGM.
Der Treffer zeigte auf beiden Seiten Wirkung. Unser FCG strahlte nach dem Rückstand nicht mehr die große Torgefahr aus. Die Heimelf agierte nun, im Vergleich zum ersten Durchgang, deutlich sicherer im eigenen Ballbesitz und verwaltete kontrolliert. Nach einen Standard fing sich unser FCG einen Konter, der zum 2:0 führte. Auch hier waren die Zurufe vieler Zuschauer „Abseits“. Doch erneut blieb der Pfiff aus und das Tor zählte (65′).
Nach der 2-Tore-Führung blieb der Tabellenführer abgezockt und ließ für unseren FCG keine weiteren Großchancen mehr zu. Im Gegenzug konnte dieser in der Nachspielzeit auf 3:0 erhöhen (95′). Nach dem Schlusspfiff spiegelte das Ergebnis nicht ganz den Spielverlauf. Zwar war die SGM, vor allem in der zweiten Halbzeit, spielüberlegen, doch hätte auch unser FCG mit etwas mehr Glück und Kaltschnäuzigkeit mit mind. einem Tor in Führung gehen können. Jedoch bringt das Reden im Konjunktiv recht wenig. Am Ende ging der Gastgeber nicht unverdient als Sieger vom Platz.

